PCs mit originalen 3dfx-Grafikkarten -> perfektes Retro-Feeling für Klassiker wie Unreal, Quake oder Need for Speed.
#2
bis 2005 – Die Windows-XP-Ära
Hardware aus den Jahren bis 2005 -> ideal für LAN-Kultspiele wie Doom3, Warcraft III oder UT2004
#3
ab 2005 – Neue Generation
Leistungsstärkere Systeme für Spiele nach 2005 -> von Battlefield 2 bis hin zu modernen Klassikern.
1 – 3dfx PC`s
Die CPU`s dieser Zeit
Intel Pentium II / III / 4 & AMD K6-2/3, Athlon
Diese CPUs prägten die Hochphase der 3Dfx-Voodoo-Grafikkarten. Viele Voodoo-Modelle liefen perfekt mit Pentium II und III oder den frühen Athlon-Systemen. Die nachfolgenden Pentium 4– und Athlon XP-CPUs wirkten für manche Voodoo-Karten bereits überdimensioniert – sie konnten die Leistung dieser Prozessoren kaum noch ausschöpfen.
In heaven they use 3dfx
Die 3dfx Voodoo-Reihe war das Synonym für 3D-Gaming. Von der ersten Voodoo Graphics (1996) über Voodoo2 mit SLI bis hin zur legendären Voodoo5 (2000) dominierten diese Karten die Spielewelt. Glide-unterstützte Klassiker wie Quake II, Unreal oder Need for Speed 2 SE laufen hier in ihrer besten Form.
RIP 15. Dezember 2000.
An diesem Tag gab 3dfx offiziell bekannt, dass es seine Technologie, Patente und Markenrechte an Nvidia verkauft und den Geschäftsbetrieb einstellt.
Voodoo5 p4 3.06
Audigy 2
Voodoo5 p4 3.06
Audigy 2
Voodoo3 onboard p3 600
Audigy
Voodoo4 4800
Modified
2 – WinXP PC`s bis 2005
CPU-Legenden & Systemvielfalt
Pentium 4, Athlon / 64 / 64 X2 Intel Core 2 duo, sowie i5 / i7 der ersten Sandy-Bridge-Generation
Windows XP steht für die Hochzeit der klassischen LAN-Partys und bildet die Brücke zwischen Retro- und moderner PC-Ära. Spiele wie Counter-Strike 1.6, Warcraft III, Unreal Tournament 2004 oder Battlefield 1942 liefen hier stabil, schnell und massenhaft auf Events. Diese Systeme bieten hohe Frameraten, zuverlässige Treiberunterstützung und genug Leistungsreserven – ideal für kompetitives LAN-Gaming, Mods und höhere Auflösungen.
XP war die letzte große LAN-Generation vor der vollständigen Online-Ära.
Grafikkarten nach 3dfx, das Erbe von Voodoo
Nach dem Ende von 3dfx im Jahr 2000 übernahm Nvidia große Teile der Technologie, Patente und Entwicklerteams. Elemente aus der Voodoo-Architektur flossen in frühe GeForce-Generationen ein – insbesondere in Bereiche wie Multitexturing, Treiberoptimierung und 3D-Pipeline-Design.
Glide selbst wurde nicht weitergeführt, doch viele Konzepte lebten in DirectX und OpenGL weiter. Mit Karten wie der GeForce 2, GeForce 3 und GeForce 4 Ti begann die Ära, in der 3D-Beschleunigung zum Standard wurde – schneller, kompatibler, aber weniger experimentell.
3dfx verschwand – sein Einfluss blieb.
WinXP 1
Audigy 2
3 – PCs nach 2005: Evolution Line
CPU-Monster & Systemvielfalt
Intel Xeon, i5, i7 und viele mehr
Ehemalige Workstations von DELL, HP und co. wurden optimiert und für unsere Leidenschaft umgebaut: Evolution statt Overkill
Die BTTR Evolution Line ist kein Benchmark-Monster – sie ist durchdacht, stabil und ehrlich.
Diese Systeme zeigen, wie leistungsfähig ehemalige Business-Hardware im Gaming-Kontext sein kann – und warum man für echtes LAN-Gaming keine moderne High-End-GPU braucht.
Back to the Roots – aber mit Workstation-DNA.
Warum Business-GPUs hervorragend zocken
In der Evolution Line kommen bewusst NVIDIA Quadro-Grafikkarten zum Einsatz, darunter:
Quadro K2200 (Maxwell, vergleichbar GTX 750 Ti)
Quadro M2000 (GM206, vergleichbar GTX 950)
sowie moderne Intel HD Graphics 4600 für stromsparende Setups
Diese Karten wurden zwar für den professionellen Einsatz entwickelt, basieren aber technisch auf denselben GPUs wie ihre Gaming-Pendants. Der Unterschied liegt primär in Treibern und Zertifizierungen, nicht in der Rohleistung.
Warum Quadro-Karten ideal für LAN-Gaming sind:
✔ Sehr stabile Treiber
✔ Leise & stromsparend
✔ Keine künstlichen FPS-Limits
✔ Hervorragend für ältere DirectX-Titel
✔ Perfekt für LAN-Events mit vielen Systemen
Gerade bei Spielen wie CS 1.6, UT2004, Battlefield 1942, Warcraft III oder frühen Source-Titeln liefern diese Karten mehr als genug Leistung – oft zuverlässiger als Consumer-GPUs.